Genau das habe ich gebraucht! Mein Basilikum ist mir im Winter immer eingegangen. Den Tipp mit dem Gießen über den Untersetzer probiere ich sofort aus. Danke!
Frische Kräuter gehören für mich in jede Küche. Sie verwandeln ein einfaches Gericht in etwas Besonderes und liefern dabei wertvolle Vitamine und ätherische Öle. Doch nicht jeder hat einen Garten oder Balkon – und selbst wenn, im Winter sieht es draußen meist mau aus. Die Lösung: ein kleiner Kräutergarten auf der Fensterbank.
Ich baue seit zwei Jahren Kräuter in der Küche an und habe einiges ausprobiert. Manche Kräuter gedeihen drinnen prächtig, andere gehen leider ein. Hier teile ich meine Erfahrungen mit euch.
Basilikum braucht viel Licht und Wärme. Am besten steht er an einem Südfenster. Wichtig: Nie von oben gießen, sondern immer über den Untersetzer. Und erntet einzelne Blätter von oben – so verzweigt sich die Pflanze und wird buschiger statt in die Höhe zu schießen.
Schnittlauch ist mein Favorit für Anfänger. Er verträgt auch halbschattige Plätze und kommt mit kühlen Temperaturen klar. Einfach regelmäßig schneiden, dann treibt er immer wieder nach. Im Kühlschrank hält geschnittener Schnittlauch übrigens 3–4 Tage in einem feuchten Tuch.
Glatte oder krause – beide Varianten lassen sich gut auf der Fensterbank ziehen. Petersilie braucht etwas Geduld: Die Keimung dauert 2–3 Wochen. Dafür belohnt sie euch monatelang mit frischem Grün. Am besten direkt in den Topf säen, da Petersilie das Umtopfen nicht mag.
Minze wächst fast überall und ist herrlich für Tee, Desserts und Salate. Aber Vorsicht: Sie breitet sich gnadenlos aus! Deshalb immer in einem eigenen Topf halten und niemals mit anderen Kräutern zusammenpflanzen.
Die meisten Kräuter brauchen mindestens 5–6 Stunden Licht pro Tag. Im Winter kann eine Pflanzenlampe (LED Grow Light) helfen – schon 2–3 Stunden zusätzliches Licht machen einen großen Unterschied. Ich nutze eine kleine LED-Leiste über meiner Kräuterecke und bin begeistert.
Die Faustregel: Lieber etwas weniger gießen als zu viel. Staunässe ist der Feind Nummer eins. Prüft mit dem Finger, ob die obere Erdschicht trocken ist, bevor ihr gießt. Und verwendet Töpfe mit Abzugsloch!
Kräuter mögen magere, gut durchlässige Erde. Ich mische normale Blumenerde mit etwas Sand oder Perlite. Alle 4–6 Wochen gebe ich einen organischen Flüssigdünger dazu – aber nur die halbe Dosierung, denn zu viel Dünger schadet dem Aroma.
Mein aktuelles Setup besteht aus fünf Tontöpfen auf einem Holztablett am Küchenfenster (Südostseite): Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin und Minze. Im Winter ergänze ich eine kleine LED-Lampe. Die Gesamtkosten lagen bei unter 30 Euro – und ich habe das ganze Jahr über frische Kräuter.
Habt ihr auch Kräuter auf der Fensterbank? Welche funktionieren bei euch am besten? Schreibt es in die Kommentare!
Genau das habe ich gebraucht! Mein Basilikum ist mir im Winter immer eingegangen. Den Tipp mit dem Gießen über den Untersetzer probiere ich sofort aus. Danke!
Kann ich auch Rosmarin auf der Fensterbank ziehen? Der steht bei mir leider draußen und sieht nach diesem Winter nicht mehr gut aus.